Andere Länder, andere Sitten

Die Völker Ansorias


Offizielle Zeitchronik

Calder-Wappen

Seefahrerfreistaat Caldér

Zusammenhalt & Potenzial

"Einige von uns sind stärker als andere, aber niemand von uns ist so stark wie wir alle zusammen."

Zusammenhalt, Willenskraft, harte Arbeit und das Streben danach das Potenzial jedes Individuum auszuschöpfen prägt das Volk der Farraigh bis heute stark.

Die Inselgruppe Caldér ist ihre Heimat, bestehend aus der verwilderten Insel Mitnal im Süden, Itzam als Heimat der Ureinwohner im Westen, Ritonae als momentaner Hochpunkt der dortigen Zivilisation im Osten und der Insel Bedarius, die den etwas weniger freundlichen Kreisen der Gesellschaft gewidmet ist im Norden.

Ähnlich wie andere Völker wurden auch die Farraigh durch ihren Lebensraum geformt. Ihr Leben inmitten der Dschungel von Ansoria und Abgeschiedenheit von größeren Kontinenten hat sie abhängiger voneinander gemacht und ihren Zusammenhalt gestärkt. Über die Zeit haben sie sich ihrer Umgebung angepasst und glänzen nun mit ihrem Wissen über die Schifffahrt, den Schiffbau, den Dschungel mit seinen Eigenheiten und die Naturmagien. Allen voran steht dennoch ihre soziale Ader, so findet man selbst den vermeintlichen Adel im abendlichen Saufgelage in der nächsten Taverne. Ebenfalls bekannt sind die Farraigh durch ihre ständig wandelnde Besetzung in allen möglichen Positionen. So wurde Ara Maris Oneiro, die momentane Spitze des Volkes, durch ihr umfangreiches Wissen, ihre Fähigkeiten im Kampf und der Magie und nicht zuletzt wegen ihrer positive Natur zur Königin gewählt.

Bei den Farraigh kann sich jeder mit den entsprechenden Kenntnissen und Fähigkeiten hocharbeiten, frei nach dem Motto „Taten zählen mehr als Worte“.

Jeder ist hier willkommen, allerdings wird eine starke Leber empfohlen.

Damnaria-Wappen

Exilinsel Damnariá

Vergessen und Geheimnisvoll

“Manche Dinge offenbaren sich erst auf den zweiten Blick”

Auf den Zwillingsinseln Damnariás findet sich alles wieder: Ein bunter Mischmasch an Kulturen und Völker. Diese Inselgruppe bietet all denen ein Heim, die sich sonst nirgends zugehörig fühlten oder gar verstoßen wurde. Doch in so manchen Nächten will man meinen, dass der Schein trügt, denn Damnariá birgt ein magisches Geheimnis.
Damnariá - Heimat der Verlassenen. Über Jahrhunderte hinweg vergessen, gewinnt dieser Ort nach und nach an Bedeutung und sucht nun seinen Platz im Geschehen dieser Welt. Zu klein um auf der politischen Ebene an Bedeutung gewinnen zu können besticht doch die tiefe Friedlichkeit dieses Paradieses, in dem ein jeder gleich scheint. Rassen von ganz Akkordea fanden hier ein Heim, als sie, aus welchen Gründen auch immer, ihr altes Zuhause verlassen mussten. Die Gemeinschaft wächst und so langsam entsteht eine immer größer werdende Zuflucht. Erstellt von Geflohenen für Leute die das gleiche Schicksal wie sie erleiden mussten. Häuser wurden gebaut. Die Kinder gingen bei den Ältesten zur Schule. Ehemalige Adlige lebten neben Bauern und Diener. Gemeinsam dadurch vereint, dass sie hier eine Chance gefunden hatten - eine Chance nicht unterzugehen in den Fluten des Weltgeschehens. Damnariá - der sichere Hafen, in den sich jeder retten konnte, ganz gleich welcher Abstammung oder Herkunft er war. Doch dann erschütterte eine Entdeckung die Insel. Ein Erz ward gefunden. Dunkel pulsierend, in seiner Art fast schon einem lebenden Organismus ähnlich - Alitrium. Magier kamen und untersuchten die Alitriumvorkommen und machten eine erschütternde Entdeckung - sie nannten das Alitrium auf Damnariá verdorben, unbrauchbar, wertlos. Dieses Alitrium, inzwischen nennt es jeder einfach nur Dunkles Alitrium, besitzt keine Sporen - keine Magiepartikel - keine Magie. Für die Magier war es nichts als wertloser Müll. Und vielleicht war es ja auch deswegen, dass sich die Bewohner Damnariás so mit diesem Material identifizieren konnten - waren nicht auch sie eins so bezeichnet worden? Waren sie nicht auch verlassen oder gar verstoßen und als wertlos abgetan worden? So wunderte es niemand, als die Falken, mit ihrem Anführer Matei, das erste mal erschienen. Jene Vermummte, die sich dem Studium des dunklen Alitriums widmeten und schon bald um seine verborgene Macht wussten. Denn wie alles auf Damnariá verriet auch das Erz seinen wahren Zweck und seine wahre Macht erst auf den zweiten Blick.

Inyara-Wappen

Sozialistische Monarchie Inyâra

Tradition, Ehre, Ewigkeit

"Alles kommt von Mutter Natur und kehrt dereinst wieder zu ihr zurück."

Die Inyâra, eines - wenn nicht sogar das älteste - der Völker, zusammen gehalten durch Tradition, Stolz und Ehre, befindet sich auf der Ostseite von Akkordea. Während sich andere Länder mit Innovation oder Manneskraft brüsten, (hehe Brüste) steht bei den Inyâra die Ehre und die Er- und Einhaltung ihrer altehrwürdigen Traditionen eine wichtige Rolle im Alltag. Jeder Mitbewohner wird mit Ehre und Achtsamkeit im höchsten Maße behandelt, die Toten werden geehrt und die Feiertage müssen eingehalten werden. Dazu kommt, dass ein jeder Bewohner der Lande der Inyâra seinen Teil zur Gesellschaft beitragen muss, sei es in Form von körperlicher Arbeit oder Dienstleistungen. Dieser Dienst geschieht jedoch nicht gegen ein Entgelt, sondern im Dienste des Staates und zu Ehren der Krone. Das Land der Inyâra stellt wie seit seiner Entstehung im Jahre XXX v. Stf. eines der mystischsten Länder Ansorias dar. Grund dafür ist die Bewahrung der uralten Geheimnisse, deren Tragweite selbst die ältesten Schamanen der Welt noch nicht komplett erfassen können. Niemand ahnt so recht, was alles in den tiefen Wäldern, den weiten Landschaften und den fruchtbaren Landen (Lenden) zu finden sein könnte. Die Bürger der Inyâra sind auf den ersten Blick eines Außenstehenden nichts besonderes, jedoch für einen der Ihnen kann man große Unterschiede im Lebensgefühl und -stil mit anderen Ländern erkennen. DIe Inyâra haben einen ausgeprägten Nationalstolz, welcher dank der Bescheidenheit der Bürger nicht direkt zum vorschein kommt. Die Naturverbundenheit der Inyâra lässt sich auch im Alltag erkennen, zB werden so wenig Bäume wie möglich gefällt um eine Straße zu bauen usw. . Außenstehenden gegenüber würden die Inyâra eher Misstrauisch und Vorsichtig erscheinen, aber sobald man sich ihr Vertrauen angeeignet hat werden sie schnell offen und nett einem gegenüber. So wird man schnell in die Traditionen und Feiertage eingelebt, welche eine wichtige rolle im Alltag eines jeden Bürgers spielen. Dem Kampfe gegenüber sind die Inyâra eher Feindlich gesinnt. Jede Friedliche Lösung zu einem Problem wird einer Aggressiven vorgezogen. Kämpfen im Allgemeinen ist nicht eine der Stärken der Inyâra, jedoch werden sie sich wehren sollte man jemals versuchen Ihren Lebensstil einzuschränken oder sich ihrer Ländereien zu bedienen.

ceolie-Wappen

Aristrokatrie Ceolie

Vertrauen & List

"Von den Sternen geleitet, von der Passion geführt"

Familiäre Bande und das Ziel des Ausnutzen der Zeit, die man zusammen hat. Diese Faktoren bestimmen, seit ihrer Gründung, den Alltag des Nebelvolkes Ceolie.

Tief in den Juwelengebirgen lebt das Volk der Ceolie. Dies ist jedoch eher ein Zufall, als das es ihr natürlicher Lebensraum ist. Dieses Gebirge ist kalt und unfreundlich. Es gibt kaum Laubbäume und viele wilde Tiere. Doch statt sie sich ihrem neuen Lebensraum anpassen, hatten sie die Stärke und den Intellekt ihre neue Umgebung an sich anzupassen.

Trotzdem sie nun eine moderne Gesellschaft anstreben, halten sie immer noch an ihren Traditionen und Riten fest, welche ein Großteil ihres Alltags bestimmen. Ob es nun die Essgewohnheiten oder die Familienbildung ist, genau das hat sie so stark werden lassen. Denn die Volksleute der Ceolie wachsen mit Pflichtbewusstsein und Zielstrebigkeit in den Herzen auf und genau das ist es, was sie trotz ihrer schweren Lebensbedingungen zu einer starken Vereinigung macht.

Tendran-Wappen

Facitäre Autokratie Ten'dran

Stolz & Ehre

"Das Feuer verbrennt die Schwachen und lässt nur die Starken zurück."

Gezeichnet durch innere Kriege, Konflikte und den zerstörerischen Sternenfall, der einst die ganze Zivilisation, die in Ten’dran wohnte, ausrottete, entwickelte sich nach und nach trotz allen Widerheiten eine neue Gesellschaft, geschmiedet in der Hitze der Ebenen und im Schatten der Vulkane. Man sollte meinen, dass alle Zivilisationen Ten’drans schwere Abstriche machen mussten, da sie doch auf den Kontinenten die jüngsten sind, doch Irrtum: Vielmehr sind die Völker Ten’drans durch reine Willenskraft gleichauf mit dem Rest der Welt Ansorias; eine ernstzunehmende Macht, die sich durch pure Stärke und rohe Gewalt auszeichnet. Ihr Anführer, Sirius, nahm sich, was ihm gebührte - das Recht des Stärkeren ist hier das Einzige, was zählt. Die Einwohner Ten’drans lassen sich ähnlich beschreiben wie die Rechte, die dort vorherrschen - und die Temperaturen, die dort den Boden bis zur Erosion peinigten. Temperamentvoll, hitzig, gnadenlos - wie die Wüstensonne brennt sich der erste Eindruck eines wahren Ten’draners in den Geist ein. Große Reden werden hier nicht viel geschwungen, geschweige denn Intrigen geflochten. Es ist löblich, dass man hier niemals einen Dolch in den Rücken gestochen bekommt - wenn, dann wird man öffentlich aufgeknüpft und von der Sonne ausgebrannt. Wenn die Millenia der Sonne, der Sternenfall und die Hitze ihnen eines gezeigt haben, dann ist es, dass letztlich einzig und allein der eigene Wille einen vorantreibt, einen Jeden zusammenhält und ihm überhaupt einen Platz in der Gesellschaft gibt. Es wird nur die Zeit zeigen, ob der konfliktbehaftete Kurs der Ten’dran zu Problemen führt...doch sind sie durch ihren Willen, jedes Ziel zu erreichen, ihre Hartnäckigkeit und ihre unbändige Widerspenstigkeit eine Macht, mit der man sich nicht anlegen will.

Davon abgesehen sitzen mehrere politische Zentren Ten’drans auf einer Insel nahe des restlichen Kontinentes, die unausgesprochenen Herrscher des Kontinents. Niemand will sie so recht akzeptieren, doch alle wissen...dass bei ihnen in Wirklichkeit die Fäden zusammenlaufen. Und wenn die hitzigen Gemüter aufeinanderprallen, wird Ten’dran wohl oder übel in ihrer Hand verweilen - doch auch dies wird nur die Zeit zeigen.

Volio-Wappen

Meritokratische Republik Volio

Freiheit & Innovation

"Der Fortschritt ist das Herzblut, das durch die Adern der Gesellschaft fließt."

Wie auch alle anderen Gesellschaften bilden die Volio ein ernstzunehmendes Volk innerhalb des Weltgeschehens Ansorias. Im Gegensatz zu allen anderen Völkern jedoch haben die Volio jeglichen Glauben abgelegt und ihre Augen stattdessen der Wissenschaft zugewandt - mit offensichtlich nicht ausbleibendem Erfolg. Als eine der ersten Zivilisationen, die die Komplexe der Welt erforschten, bilden die Volio mit einem Präsidialstaat unter der Leitung von Calida Rosea Mendoza die fortschrittlichste Nation Ansorias. Hoch oben auf den Bergen, über den Dschungeln und eingenistet zwischen den Bergkuppen, erhoben über alle weltlichen Geschicke, haben sie sich der Erforschung aller Dinge verschrieben, die unter ihnen passieren. Mit steter Voraussicht und gebunden an nichts als ihre eigenen Ideale forschen sie fleißig und ergiebig an allem, was ihnen beliebt, keinerlei Moral, die sie bindet, keine Götter, die sie anbeten.

Warum auch? Ein Volio ist im Volksmund erst dann tüchtig, wenn er sich selbst in den Strom der Gesellschaft miteinbringt, durch seine Intelligenz und Errungenschaften einen Beitrag zur Gesellschaft macht und damit selbst ein Teil von ihr für die Ewigkeit wird. Somit brauchen die Volio keine Götter, die sie anbeten, sondern einzig und allein sich selbst und das, was sie selbst erreicht haben. Auf Basis dessen, was bisher über sie bekannt ist, ist davon auszugehen, dass die Volio auch dementsprechend berechnend sind: So sind sie wohl kaum sie hitzig wie manch andere Völker Ansorias, noch sind sie so traditionsbehaftet - um nicht zu sagen, dass sie die Traditionen mit Füßen treten - wie andere Völker. Tradition wäre nur ein ausbremsender Faktor, Ethik ebenso. Die berechnende Art der Volio macht sie zu wertvollen Verbündeten und gefährlichen Feinden, vor allem auch, weil die meist gefiederten Einwohner dieser Lande mit dementsprechender Geistesschärfe jegliche Aktionen hinterfragen werden - zwar sind sie nicht hinterlistig, doch darf man nicht erwarten, dass sie einem blind folgen. Jemand, der mit einem scharfen Blick in die Zukunft schaut, folgt niemals blind. Das Vertrauen eines Volio zu verdienen ist eine schwere Angelegenheit, weil sie sich nicht auf ihre Emotionen stützen, sondern einzig und allein die Ergebnisse dessen, was ein Jeder tut.